Amazons kostenloser, werbefinanzierter Streamingdienst mit Eigen- und Lizenzserien sowie Filmen
Ein Name, der sagt, dass der Dienst kostenlos ist, plus eine größere Auswahl an Eigenproduktionen, kann Amazons werbefinanziertem Streamer Bedeutung verschaffen
Der Dienst startete 2019 als IMDb Freedive und hieß danach IMDb TV. The Verge schrieb, er sei schnell in den Hintergrund des Streaming-Kriegs geraten, und die frühere Umbenennung habe ihn nie auf die Landkarte gebracht.
Im April 2022 kündigte Amazon an, den Dienst in Amazon Freevee umzubenennen – ein Name, der betonen soll, dass die werbefinanzierte Plattform kostenlos ist. Director Ashraf Alkarmi beschrieb ihn als Ergänzung für Zuschauer, die Premium-Serien und -Filme mit halb so vielen Werbespots wie im traditionellen Fernsehen wollen. Freevee setzte auf Eigenproduktionen wie Bosch: Legacy und eine scripted-Adaption von Tegan und Saras Memoiren und plante, seine Eigenproduktionen bis Jahresende um 70 % auszubauen.
Die frühere Markenführung als IMDb Freedive und IMDb TV hatte den Dienst nicht sichtbar gemacht
Der neue Name macht das kostenlose, werbefinanzierte Angebot explizit
Amazon erklärte, Zuschauer würden sich werbefinanzierten Premium-Inhalten zuwenden
Eine um 70 % größere Auswahl an Eigenproduktionen sollte den Dienst von anderen kostenlosen Diensten abheben
Die bloße Umbenennung löste das Sichtbarkeitsproblem von IMDb TV nicht; The Verge schrieb, die Zuschauerzahlen, nicht die Menge der Inhalte, würden über den Erfolg entscheiden.
Stand 2022-04-13 war Freevee frisch umbenannt, mit geplantem Wachstum der Eigenproduktionen um 70 %. The Verge berichtete keine Zuschauerzahlen.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- The streaming service formerly known as IMDb TV is rebranding to 'Amazon Freevee' The Verge · theverge.com ·