Loob Holding betreibt Tealive, die nach Filialzahl größte Bubble-Tea-Marke Südostasiens, sowie kohlensäurehaltiges Wasser, Kombucha und Bask Bear Coffee.

Dass Bubble Tea weiter skalieren könnte – 100 Tealive- und 100 Bask-Bear-Filialen pro Jahr in Malaysia –, finanziert durch Private Equity statt durch eine Börsennotierung.

Bryan Loo gründete Loob 2010 und startete Tealive 2017, mitgerissen vom Bubble-Tea-Boom Malaysias.

Creador kaufte im Juni 2021 30 % von Loob für eine nicht genannte Summe; Malaysias Wiederöffnung belebte die Konsumausgaben, und Wettbewerber wie CHAGEE und KOI expandierten im selben Markt schnell. Loob nahm sich vor, seine Filialzahl auf den Philippinen jährlich zu verdoppeln, von 25 auf 300 bis 2024.

Börsengang verschoben: „Wir könnten einen Börsengang in Erwägung ziehen, wenn Zeitpunkt und Bewertung attraktiv sind“, sobald 2024 das Ziel von 1.000 Filialen in Malaysia erreicht ist.

Durch die Übernahme von Creadors 30 % konnte Loob weiter mit 200 Filialen pro Jahr expandieren, während pandemiebedingte Unsicherheit das Fenster für einen Börsengang schloss.

Das Ziel von 1.000 Filialen setzt einen konkreten Meilenstein der Größe vor einer möglichen Notierung und verbessert die Bewertung, die sich damit erzielen ließe.

Die Filialzahl ist der Burggraben im Bubble-Tea-Geschäft: Südostasiens größter Anbieter nach Filialzahl zu sein, kam vor dem Börsengang, nicht danach.

Ein Börsengang ist eine Finanzierungsoption, kein Meilenstein: Privates Wachstumskapital kann die Filialzahl finanzieren, die den Börsengang später lohnenswert macht.

Stand 6. Oktober 2022 betrieb Loob 800 Tealive-Filialen in Malaysia und 25 auf den Philippinen, ausreichend finanziert aus eigenen Mitteln, wobei die Frage eines Börsengangs formell auf 2024 verschoben wurde und Creador 30 % hält.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Malaysian bubble tea chain brewing up rapid expansion, to revisit IPO plans The Star / Reuters · thestar.com.my ·