Buddy.ai ist eine Abo-App mit einer animierten, dialogfähigen KI-Figur, die kleinen Kindern Englisch als Zweitsprache beibringt.
Eine spielerische, animierte KI-Figur kann Kindern die tägliche englische Sprechpraxis geben, für die es nie genug Lehrkräfte gibt.
Eine 11 Mio. US-Dollar schwere Seed-Runde unter der Führung von BITKRAFT Ventures, unter anderem mit One Way Ventures, J Ventures und Point72 Ventures.
Crewkov zog 2014 von Sibirien in die USA, während sein Startup Cubic.AI kurz davor stand, eine Kickstarter-Kampagne für einen Smart Speaker zu starten; eine Woche bevor sie live ging, brachte Amazon Echo auf den Markt, und das Unternehmen wurde zwei Jahre später verkauft. Der Online-Tutor seiner ältesten Tochter las vorgefertigte Antworten vor, was ihm die Idee gab, eine KI-Figur dieselbe Aufgabe erledigen zu lassen.
Er dachte, das Produkt würde in sechs Monaten auf den Markt kommen, was er heute naiv nennt; es dauerte Jahre. Das Team musste COPPA und ähnliche Gesetze erfüllen und ein Modell trainieren, das die Stimmen von Kindern in einer Sprache versteht, die sie kaum beherrschten, weshalb es zunächst Daten in Ländern ohne strenge Regeln wie COPPA sammelte. Außerdem begann es, mit Schulen in Ländern wie Brasilien zusammenzuarbeiten.
Nach sieben Jahren näherte sich die App 55 Millionen Downloads. Crewkov sagt, es habe Gespräche mit 186 Investoren gebraucht, um die Runde abzuschließen, und BITKRAFT sei erst die zweite Firma gewesen, mit der er gesprochen habe. Das gesamte Kapital fließt in die Produktentwicklung, wobei ein Head of Game Design und ein Head of UX eingestellt werden sollen, weitere Sprachen und mehr Schulkooperationen sind geplant.
Nachdem Amazon Echo auf den Markt gebracht hatte, so Crewkov, habe es keinen Sinn ergeben, mit Amazon und Google bei einem Smart Speaker zu konkurrieren.
Der Tutor seiner Tochter las aus Skripten vor, was mit einer dialogfähigen KI-Figur automatisierbar schien.
Datenschutzregeln für Kinder wie COPPA veranlassten das Team, sein erstes Modell mit Daten aus Ländern ohne solche Regeln zu trainieren.
Ein Gaming-Fonds passe zu einem Produkt, das Kinder laut Crewkov wie ein Spiel behandeln.
Der Gründer, der ein Startup durch den Marktstart eines Plattformriesen verlor, wählte eine Nische – junge, nicht muttersprachliche Englischlernende –, in der Skalierung, Kinderdatenschutzrecht und Daten die eigentlichen Burggräben waren.
Stand 2024-10-31 gab Buddy.ai nach Angaben des Gründers an, fast 55 Millionen Downloads und über 22 Millionen Lernende pro Jahr zu haben. Das Seed-Kapital war für Produktentwicklung, neue Sprachen und Schulpartnerschaften vorgesehen; eine Umsatzzahl wurde nicht genannt.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- Buddy.ai is using AI and gaming to help children learn English as a second language TechCrunch · techcrunch.com ·