Südafrikas größter Telekommunikationsbetreiber, mehrheitlich im Besitz des britischen Vodafone, der in seinen afrikanischen Märkten Mobilfunk- und Datendienste verkauft.
Dass Äthiopiens riesige Bevölkerung nach etwa fünf Jahren Investition das Wachstum antreiben wird – es lohnt sich, Anlaufverluste hinzunehmen, die bereits den Konzerngewinn von Vodacom belasten.
Im Jahr 2022 brachte Vodacom Safaricom Ethiopia als Teil eines Konsortiums mit auf den Weg und wettete darauf, dass die bevölkerungsreiche Nation nach etwa fünf Jahren Investition das Wachstum antreiben wird. Vodacom hält eine direkte Beteiligung von 5,7 % an dem Joint Venture.
Für das am 31. März 2024 endende Geschäftsjahr trug der Anlaufverlust in Äthiopien – zusammen mit höheren Finanzierungs- und Energiekosten sowie Inflationsdruck – dazu bei, dass Vodacoms Jahresgewinn um 10,8 % sank, wobei der Gewinn je Aktie (Headline Earnings per Share) von 948 Cent auf 846 Cent fiel. CEO Shameel Joosub ergänzte, dass schwächere Wechselkurse, einschließlich der jüngsten Abwertung des ägyptischen Pfunds, dazu beigetragen hätten. Der Serviceumsatz des Konzerns wuchs dennoch um 29,1 % auf 120,9 Milliarden Rand (6,57 Milliarden US-Dollar), begünstigt durch die Übernahme von Vodafone Egypt, und das EBITDA stieg um 24,3 % auf 56,1 Milliarden Rand. Safaricom bestätigte, dass der Netzausbau in Äthiopien, dem nach Nigeria zweitbevölkerungsreichsten Land Afrikas, im Plan liegt.
Äthiopien ist nach Nigeria das zweitbevölkerungsreichste Land Afrikas – ein Marktvolumen, von dem Vodacom erklärte, es werde das Wachstum antreiben.
Der Einstieg über das von Safaricom geführte Konsortium mit einer direkten Beteiligung von 5,7 % verteilte die Kosten und Risiken des Aufbaus eines Netzes von Grund auf.
Die Wette war ausdrücklich als mehrjähriges Opfer angelegt: etwa fünf Jahre Investition, bevor die bevölkerungsreiche Nation Wachstum liefert.
Vodacoms wachsendes Kerngeschäft – Serviceumsatz plus 29,1 % auf 120,9 Milliarden Rand, begünstigt durch Vodafone Egypt – verschafft ihm den Cashflow, um die Verlustjahre zu verkraften.
Die Führung hielt Kurs: CEO Shameel Joosub meldete den Netzausbau im Plan, und der Vorstand sagte Investitionen (Capex) von 13 % bis 14,5 % des Umsatzes zu.
Etablierte Anbieter können Wetten auf Frontier-Märkte aus dem Kerngeschäft finanzieren, aber nur, wenn sie die Verlustjahre im Voraus einkalkulieren: Vodacom rahmte Äthiopien als etwa fünf Jahre Investition, bevor das Wachstum kommt.
Stand 13. Mai 2024 zeigten sich die Anlaufverluste in Äthiopien in den Konzernergebnissen von Vodacom, während Safaricom bestätigte, dass der Netzausbau im Plan lag. Die Anlaufverluste trugen dazu bei, dass der Gewinn je Aktie (Headline Earnings per Share) um 10,8 % auf 846 Cent sank, doch der Konzern gab weiter Geld aus – zugesagte Investitionen (Capex) von 13 % bis 14,5 % eines Umsatzes von 151 Milliarden Rand – und zahlte eine Schlussdividende von 285 Cent je Aktie, womit er bei der mehrjährigen Wette Kurs hielt.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- South Africa's Vodacom profit hit by Ethiopia loss ETTelecom · telecom.economictimes.indiatimes.com ·